Hackfleisch-Reis-Pfanne: Einfaches Rezept mit Gemüse in 30 Minuten

Hackfleisch-Reis-Pfanne: Einfaches Rezept mit Gemüse in 30 Minuten

Wenn es nach einem langen Tag schnell gehen soll und trotzdem etwas Herzhaftes auf den Tisch kommen soll, ist eine Hackfleisch-Reis-Pfanne genau das Richtige. Würzig angebratenes Hackfleisch, lockerer Reis, süße Paprika und fruchtige Tomaten verbinden sich zu einem unkomplizierten Familiengericht, das satt macht und richtig gut schmeckt. Dazu kommen Erbsen, aromatischer Knoblauch und eine milde Paprikanote, die der Pfanne ihren herzhaften Geschmack verleihen.

Besonders praktisch ist, dass du für dieses Rezept keine ausgefallenen Zutaten brauchst. Hackfleisch, Reis, Gemüsebrühe und ein paar Gewürze reichen aus, um eine vollständige Mahlzeit für vier Personen zuzubereiten. Mit einer Gesamtzeit von etwa 30 Minuten eignet sich das Gericht sowohl für ein schnelles Mittagessen als auch für ein entspanntes Abendessen unter der Woche.

Auch beim Einkauf lässt sich sparen: Tiefgekühlte Erbsen, Dosentomaten und saisonales Gemüse sind häufig preiswert und lange haltbar. Außerdem kannst du die Zutaten nach deinem Vorrat anpassen. So wird aus einer einfachen Reis-Hackfleisch-Pfanne mit Gemüse ein vielseitiges Rezept, das Abwechslung in die Alltagsküche bringt, ohne das Haushaltsbudget unnötig zu belasten.

Warum du diese Hackfleisch-Reis-Pfanne ausprobieren solltest

  • Schnell zubereitet: In ungefähr 30 Minuten steht eine warme, sättigende Mahlzeit auf dem Tisch.
  • Preiswerte Zutaten: Reis, Hackfleisch, Dosentomaten und Gemüse bilden eine unkomplizierte Grundlage.
  • Wenig Abwasch: Wenn du den Reis direkt in der Pfanne garst, benötigst du nur eine große, tiefe Pfanne mit Deckel und ein paar Küchenutensilien.
  • Flexibel abwandelbar: Möhren, Zucchini, Mais oder Bohnen passen ebenfalls gut dazu.
  • Familienfreundlich: Mit milden Gewürzen schmeckt das Gericht auch Menschen, die es nicht besonders scharf mögen.

Zutaten für die Hackfleisch-Reis-Pfanne

Hackfleisch-Reis-Pfanne: Einfaches Rezept mit Gemüse in 30 Minuten

Die folgenden Zutaten reichen für 4 Personen. Am einfachsten gelingt das Gericht in einer großen, tiefen Pfanne mit passendem Deckel.

  • 300 g Hackfleisch, vom Rind oder gemischt
  • 250 g Langkornreis, ungekocht
  • 1 rote Paprika
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 g gehackte Tomaten aus der Dose
  • 100 g Erbsen, frisch oder tiefgekühlt
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • ½ TL getrockneter Oregano
  • Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Frische Petersilie zum Garnieren, optional

Welche Zutaten sind besonders wichtig?

Hackfleisch: Rinderhackfleisch sorgt für einen kräftigen Fleischgeschmack. Gemischtes Hackfleisch aus Rind und Schwein wird häufig etwas saftiger. Beide Varianten eignen sich für dieses Rezept. Achte darauf, das Hackfleisch vor dem Weitergaren vollständig anzubraten.

Langkornreis: Er eignet sich gut, weil die Körner beim Garen vergleichsweise locker bleiben. Verwende möglichst eine Reissorte mit einer Garzeit, die zur Flüssigkeitsmenge und zum Ablauf des Rezepts passt. Naturreis benötigt in der Regel deutlich länger als weißer Langkornreis.

Gehackte Tomaten und Tomatenmark: Die Dosentomaten bringen fruchtige Säure und Feuchtigkeit in die Pfanne. Das kurz angeröstete Tomatenmark verstärkt den tomatigen Geschmack und verleiht der Sauce mehr Tiefe.

Gemüsebrühe: Sie gart den Reis und würzt ihn gleichzeitig. Da Brühe je nach Produkt unterschiedlich viel Salz enthält, solltest du beim ersten Würzen zurückhaltend sein und erst zum Schluss abschmecken.

Erbsen und Paprika: Sie sorgen für Farbe, eine leichte Süße und zusätzliche Abwechslung. Tiefgekühlte Erbsen sind besonders praktisch, weil sie nicht aufgetaut werden müssen.

Hackfleisch-Reis-Pfanne zubereiten: Schritt für Schritt

Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Kochzeit: etwa 20 Minuten
Gesamtzeit: etwa 30 Minuten
Portionen: 4

1. Gemüse vorbereiten

Schäle die Zwiebel und die Knoblauchzehen. Schneide die Zwiebel in kleine Würfel und hacke den Knoblauch fein. Wasche die rote Paprika, entferne das Kerngehäuse und schneide das Fruchtfleisch ebenfalls in kleine Würfel.

Stelle die gehackten Tomaten, das Tomatenmark, die Gewürze und die Gemüsebrühe bereit. Miss den Reis ab und prüfe die Garzeit auf der Verpackung. Wenn du ihn direkt in der Pfanne garen möchtest, verwendest du ihn ungekocht. Ein vorheriges Kochen ist dann nicht notwendig.

2. Hackfleisch kräftig anbraten

Erhitze das Rapsöl in einer großen, tiefen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Gib das Hackfleisch hinein und verteile es möglichst gleichmäßig. Brate es unter gelegentlichem Zerteilen mit einem Kochlöffel an, bis es krümelig ist und eine leichte Bräunung entwickelt.

Vermeide es, das Fleisch sofort ständig umzurühren. Wenn es kurz Kontakt mit der heißen Pfanne hat, kann es besser bräunen und entwickelt ein kräftigeres Aroma. Ist die Pfanne zu klein oder liegt zu viel Hackfleisch auf einmal darin, tritt häufig Flüssigkeit aus und das Fleisch kocht eher, als dass es brät.

3. Zwiebel, Knoblauch und Paprika hinzufügen

Gib die Zwiebelwürfel und die Paprika zum angebratenen Hackfleisch. Brate alles etwa 3 Minuten weiter, bis die Zwiebel glasig wird und die Paprikawürfel etwas weicher sind.

Rühre anschließend den gehackten Knoblauch unter und erhitze ihn kurz. Er sollte duften, aber nicht dunkel werden, da verbrannter Knoblauch einen bitteren Geschmack entwickeln kann.

4. Tomatenmark und Gewürze unterrühren

Schiebe das Hackfleisch und Gemüse etwas zur Seite und gib das Tomatenmark in die Pfanne. Röste es kurz unter Rühren an, bis es aromatisch duftet und seine Farbe etwas dunkler wird. Vermische es anschließend mit den übrigen Zutaten.

Streue das edelsüße Paprikapulver und den getrockneten Oregano darüber. Würze mit etwas Salz und schwarzem Pfeffer. Gib die gehackten Tomaten dazu und rühre alles gründlich um, damit sich die Gewürze und das Tomatenmark gleichmäßig verteilen.

5. Reis und Gemüsebrühe dazugeben

Gib den ungekochten Langkornreis in die Pfanne und vermische ihn mit dem Hackfleisch und der Tomaten-Gemüse-Mischung. Gieße anschließend die 500 ml Gemüsebrühe dazu und rühre einmal gründlich um, damit sich der Reis möglichst gleichmäßig verteilt.

Bringe die Flüssigkeit zum Kochen. Reduziere dann die Hitze deutlich und verschließe die Pfanne mit einem passenden Deckel. Lasse den Reis etwa 15–20 Minuten sanft köcheln. Halte dich bei Bedarf an die Garzeit auf der Reispackung.

Während des Garens sollte die Flüssigkeit nur leicht köcheln. Öffne den Deckel nicht unnötig häufig, da dabei Wasserdampf entweicht. Falls du umrühren musst, mache es vorsichtig, damit der Reis nicht am Pfannenboden festsetzt.

6. Erbsen unterrühren und den Reis fertig garen

Gib die Erbsen in den letzten 5 Minuten der Garzeit hinzu. Tiefgekühlte Erbsen kannst du direkt aus dem Gefrierfach verwenden. Rühre sie vorsichtig unter und verschließe die Pfanne wieder mit dem Deckel.

Prüfe gegen Ende der Garzeit, ob der Reis weich ist und die Flüssigkeit weitgehend aufgenommen wurde. Ist der Reis noch zu fest, gib etwas heißes Wasser oder heiße Gemüsebrühe hinzu und lasse alles bei geschlossenem Deckel weitergaren. Beginne mit einer kleinen Menge, damit die Pfanne nicht zu flüssig wird.

Ist die Flüssigkeit bereits vollständig aufgenommen, der Reis aber noch nicht gar, hilft ebenfalls ein kleiner Schluck heißes Wasser. Achte darauf, dass nichts anbrennt. Die genaue Garzeit hängt von der verwendeten Reissorte und der Pfanne ab.

7. Abschmecken und servieren

Prüfe, ob der Reis gar und das Hackfleisch vollständig durchgegart ist. Bei Hackfleisch sollte auch das Innere ausreichend erhitzt sein; im Zweifel kannst du die Temperatur mit einem geeigneten Küchenthermometer kontrollieren. Bei Geflügelhackfleisch gelten besondere Anforderungen an die sichere Durcherhitzung.

Schmecke die Pfanne mit Salz und Pfeffer ab. Nimm sie vom Herd und lasse sie zugedeckt noch 2–3 Minuten ruhen. Dadurch kann sich die restliche Feuchtigkeit verteilen und der Reis wird gleichmäßiger.

Hacke nach Wunsch etwas frische Petersilie und streue sie vor dem Servieren darüber. Die Hackfleisch-Reis-Pfanne mit Paprika und Tomaten schmeckt frisch aus der Pfanne besonders gut.

Die besten Tipps für eine gelungene Reis-Hackfleisch-Pfanne

Den Reis nicht zu weich kochen

Der Reis sollte weich sein, aber möglichst noch seine Form behalten. Kontrolliere ihn gegen Ende der angegebenen Garzeit. Je nach Sorte kann etwas mehr Flüssigkeit nötig sein. Gib diese lieber portionsweise hinzu, statt die Pfanne von Anfang an zu flüssig zu machen.

Hackfleisch richtig anbraten

Eine ausreichend heiße Pfanne und genügend Platz helfen dabei, das Fleisch zu bräunen. Wenn du eine kleinere Pfanne verwendest, brate das Hackfleisch lieber in zwei Portionen an. So entsteht mehr Röstaroma, das später der gesamten Pfanne zugutekommt.

Tomatenmark kurz rösten

Rühre das Tomatenmark für kurze Zeit unter das angebratene Fleisch und Gemüse, bevor du die Flüssigkeit zugibst. Das intensiviert den Geschmack. Achte darauf, dass es nicht anbrennt.

Mit Salz vorsichtig sein

Gemüsebrühe und Dosentomaten können bereits Salz enthalten. Würze deshalb zunächst sparsam und schmecke das Gericht erst nach dem Garen vollständig ab.

Die Pfanne nicht zu trocken werden lassen

Wenn der Reis noch hart ist, aber kaum Flüssigkeit vorhanden ist, gib etwas heißes Wasser oder Brühe hinzu. Verwende möglichst heiße Flüssigkeit, damit der Garprozess nicht unnötig unterbrochen wird.

Geld sparen durch clevere Zutatenwahl

Vergleiche beim Einkauf den Kilopreis von Hackfleisch und greife bei Gemüse auf saisonale Angebote zurück. Tiefkühlerbsen und Dosentomaten sind praktisch, weil du sie portionsweise verwenden kannst. Wenn du weniger Fleisch benötigst, kannst du einen Teil durch gekochte Linsen oder Bohnen ersetzen.

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

  • Der Reis bleibt hart: Möglicherweise war die Garzeit zu kurz oder es war zu wenig Flüssigkeit in der Pfanne. Gib etwas heißes Wasser hinzu und gare den Reis zugedeckt weiter.
  • Der Reis wird matschig: Zu viel Flüssigkeit, häufiges Umrühren oder eine ungeeignete Reissorte können die Ursache sein. Halte dich an die Packungsangaben und gib zusätzliche Flüssigkeit nur bei Bedarf dazu.
  • Das Hackfleisch wird grau statt braun: Häufig ist die Pfanne zu voll oder nicht heiß genug. Brate das Fleisch gegebenenfalls portionsweise an.
  • Der Knoblauch schmeckt bitter: Er wurde wahrscheinlich zu lange oder bei zu hoher Hitze gebraten. Gib ihn erst nach der Zwiebel und Paprika dazu.
  • Das Gericht schmeckt fad: Prüfe Salz, Pfeffer und die Würzung erst nach dem Garen. Ein wenig zusätzliches Paprikapulver oder Oregano kann den Geschmack abrunden.
  • Die Pfanne brennt am Boden an: Reduziere die Hitze, verwende einen passenden Deckel und prüfe rechtzeitig, ob noch genügend Flüssigkeit vorhanden ist.

Variationen: So kannst du das Rezept abwandeln

Hackfleisch-Reis-Pfanne mit zusätzlichem Gemüse

Möhren, Zucchini oder Mais passen gut zu den vorhandenen Zutaten. Schneide Möhren in kleine Würfel, damit sie rechtzeitig weich werden. Zucchini kannst du zusammen mit der Paprika anbraten. Mais aus der Dose wird am besten gegen Ende der Garzeit untergerührt.

Wenn du größere Mengen zusätzliches Gemüse verwendest, kann sich die Flüssigkeitsmenge verändern. Kontrolliere deshalb den Garzustand des Reises und passe die Flüssigkeit bei Bedarf an.

Günstige Variante mit Linsen oder Bohnen

Wenn du den Fleischanteil reduzieren möchtest, ersetze einen Teil des Hackfleischs durch bereits gekochte Linsen oder abgetropfte Bohnen. Gib sie gegen Ende der Garzeit dazu und erhitze sie gründlich. Dadurch wird das Gericht weiterhin sättigend und du kannst vorhandene Vorräte verwerten.

Würzige Hackfleisch-Reis-Pfanne

Für mehr Schärfe eignet sich eine kleine Menge Chiliflocken. Kreuzkümmel bringt eine warme, leicht orientalische Note ins Gericht. Verwende die Gewürze sparsam und taste dich an die gewünschte Intensität heran.

Überbackene Variante mit Käse

Wenn du das Gericht etwas cremiger und würziger magst, kannst du kurz vor dem Servieren geriebenen Käse darüberstreuen. Setze den Deckel wieder auf und lasse den Käse bei ausgeschalteter Herdplatte durch die Restwärme schmelzen. Verwende nur so viel Käse, wie du geschmacklich möchtest.

Hackfleisch-Reis-Pfanne mit gekochtem Reis

Mit Reis vom Vortag lässt sich die Zubereitung verkürzen. Brate das Hackfleisch vollständig an und gare das Gemüse wie beschrieben. Füge die gehackten Tomaten und Gewürze hinzu und lasse die Mischung kurz köcheln. Anschließend den bereits gekochten Reis und die Erbsen unterrühren und alles gründlich erhitzen.

Die 500 ml Gemüsebrühe aus dem Originalrezept werden bei dieser Variante nicht vollständig benötigt, da der Reis bereits gegart ist. Gib Flüssigkeit nur nach Bedarf hinzu, damit das Gericht saftig bleibt, ohne suppig zu werden.

Milde Familienvariante

Für Kinder oder Menschen, die milde Gerichte bevorzugen, reichen edelsüßes Paprikapulver und Oregano meist aus. Verzichte auf Chili und verwende schwarzen Pfeffer zurückhaltend. Frische Kräuter und zusätzliche Gewürze können bei Tisch separat angeboten werden.

Was passt zur Hackfleisch-Reis-Pfanne?

Da Reis, Fleisch und Gemüse bereits eine vollständige Mahlzeit ergeben, brauchst du keine aufwendigen Beilagen. Ein frischer Salat oder ein kleiner Klecks Naturjoghurt reicht oft völlig aus.

  • Gurkensalat: Ein leichter Gurkensalat mit einer milden Essig-Öl- oder Joghurtsauce sorgt für einen frischen Kontrast.
  • Blattsalat: Grüner Salat mit einem einfachen Dressing ergänzt die herzhafte Pfanne.
  • Naturjoghurt: Ein Klecks ungesüßter Joghurt bringt eine angenehm frische, cremige Note.
  • Frische Petersilie: Die Kräuter sorgen für Farbe und ein frisches Aroma.
  • Geriebener Käse: Wer es würziger mag, kann etwas Käse über die heiße Pfanne geben.
  • Brot: Ein Stück frisches Brot passt dazu, ist wegen des bereits enthaltenen Reises aber nicht unbedingt notwendig.

Serviere die Pfanne möglichst direkt nach dem Garen, wenn der Reis noch locker ist und die Sauce das Gemüse und Fleisch gleichmäßig umhüllt.

Hackfleisch-Reis-Pfanne vorbereiten und aufbewahren

Kann man das Gericht vorbereiten?

Du kannst die Zwiebel, den Knoblauch und die Paprika bereits vorher schneiden und bis zur Verwendung abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Auch die übrigen Zutaten lassen sich abmessen und bereitstellen. Dadurch verkürzt sich die aktive Vorbereitung vor dem Kochen.

Wenn du die gesamte Pfanne im Voraus zubereitest, solltest du besonders auf die sichere Lagerung des gekochten Reises achten. Lasse die Speise nicht über längere Zeit bei Raumtemperatur stehen.

Wie lange ist die Hackfleisch-Reis-Pfanne haltbar?

Fülle Reste nach dem Essen möglichst rasch in flache, saubere Behälter um, damit sie schneller abkühlen. Stelle sie anschließend in den Kühlschrank und verbrauche sie möglichst innerhalb von 1–2 Tagen. Das ist besonders bei gekochtem Reis wichtig, da sich bei falscher Lagerung Bakterien vermehren und hitzestabile Giftstoffe bilden können.

Bewahre die Pfanne nicht über längere Zeit lauwarm auf und lasse sie nicht über Nacht bei Raumtemperatur stehen. Bei ungewöhnlichem Geruch oder anderen Auffälligkeiten solltest du Reste nicht mehr essen. Auch normaler Geruch allein garantiert keine sichere Lagerung.

Kann man die Reis-Hackfleisch-Pfanne einfrieren?

Grundsätzlich lässt sich das Gericht einfrieren. Teile es nach dem schnellen Abkühlen in portionsgerechte, gefriergeeignete Behälter und verschließe diese gut. Beschrifte die Behälter mit dem Einfrierdatum und verbrauche die Portionen möglichst innerhalb von etwa 2–3 Monaten, um eine gute Qualität zu erhalten.

Nach dem Auftauen kann der Reis etwas weicher sein als frisch gekocht. Taue die Portion möglichst im Kühlschrank auf und erhitze sie anschließend vollständig. Vermeide es, dieselbe Portion mehrfach abzukühlen, aufzuwärmen und wieder einzufrieren.

Wie wärmt man Reste am besten auf?

In der Pfanne gelingt das Aufwärmen besonders gut. Gib die gewünschte Portion hinein und füge bei Bedarf einen kleinen Schluck Wasser oder Brühe hinzu. Erhitze alles unter gelegentlichem Umrühren, bis die Speise durchgehend dampfend heiß ist.

Auch die Mikrowelle eignet sich. Verteile die Portion möglichst gleichmäßig in einem geeigneten Gefäß, decke es locker ab und rühre den Inhalt zwischendurch um. Achte darauf, dass auch die Mitte vollständig heiß wird. Erwärme nur die Menge, die du tatsächlich essen möchtest.

Häufig gestellte Fragen zur Hackfleisch-Reis-Pfanne

Kann ich den Reis direkt mit dem Hackfleisch kochen?

Ja. Bei dieser Variante gibst du den ungekochten Langkornreis und die Gemüsebrühe direkt zum angebratenen Hackfleisch und Gemüse. Gare alles zugedeckt bei niedriger Hitze, bis der Reis weich ist. Die benötigte Zeit hängt von der Reissorte ab. Prüfe deshalb die Packungsangaben und gib bei Bedarf etwas heiße Flüssigkeit hinzu.

Welcher Reis eignet sich am besten für die Hackfleisch-Reis-Pfanne?

Langkornreis ist eine gute Wahl, weil die Körner beim Garen vergleichsweise locker bleiben. Andere Reissorten können ebenfalls funktionieren, benötigen aber möglicherweise eine andere Flüssigkeitsmenge oder Garzeit. Naturreis braucht in der Regel länger und eignet sich deshalb nicht ohne Anpassung für die angegebene Gesamtzeit von 30 Minuten.

Kann ich statt Rinderhackfleisch auch gemischtes Hackfleisch verwenden?

Ja. Sowohl Rinderhackfleisch als auch gemischtes Hackfleisch passen zu diesem Rezept. Gemischtes Hackfleisch kann durch seinen höheren Fettanteil saftiger schmecken, während Rinderhackfleisch ein kräftiges Fleischaroma mitbringt. Entscheidend ist, dass das Hackfleisch vollständig durchgegart wird.

Was kann ich statt Paprika verwenden?

Wenn du keine Paprika zur Hand hast, kannst du Möhren, Zucchini oder Mais verwenden. Möhren sollten klein geschnitten und früh genug mitgegart werden. Zucchini passen gut zur Tomatensauce, während Mais eine leicht süßliche Note beisteuert. Je nach Gemüse kann sich die Konsistenz der fertigen Pfanne etwas verändern.

Wie verhindere ich, dass der Reis anbrennt?

Reduziere die Hitze nach dem Aufkochen und gare den Reis bei geschlossenem Deckel sanft weiter. Verwende eine ausreichend große Pfanne mit einem gut sitzenden Deckel und prüfe gegen Ende der Garzeit, ob noch genügend Flüssigkeit vorhanden ist. Falls der Reis noch hart ist, gib etwas heißes Wasser oder Brühe hinzu.

Kann ich die Hackfleisch-Reis-Pfanne am Vortag zubereiten?

Ja, du kannst das Gericht am Vortag vollständig kochen. Kühle es nach der Zubereitung rasch ab, fülle es in geeignete Behälter und stelle es zeitnah in den Kühlschrank. Verbrauche es möglichst innerhalb von 1–2 Tagen und erhitze die Portion vor dem Essen vollständig. Für die beste Konsistenz kann beim Aufwärmen etwas Wasser oder Brühe nötig sein.

Wie kann ich das Rezept noch günstiger machen?

Nutze saisonales Gemüse, Tiefkühlgemüse und Dosentomaten, wenn diese gerade preiswert erhältlich sind. Du kannst außerdem einen Teil des Hackfleischs durch gekochte Linsen oder Bohnen ersetzen. Vergleiche die Kilopreise beim Einkauf und verwende Gemüse, das bereits im Kühlschrank liegt. So lässt sich das Gericht an dein Budget und deine Vorräte anpassen.

Ist die Hackfleisch-Reis-Pfanne für Kinder geeignet?

Ja, mit milden Gewürzen lässt sich das Gericht gut für die Familie zubereiten. Verwende edelsüßes Paprikapulver und wenig schwarzen Pfeffer und verzichte bei Bedarf auf Chili. Schneide das Gemüse in kleine Stücke und gare den Reis vollständig weich. Passe die Portionsgröße und die Konsistenz an das Alter des Kindes an.

Ein einfaches Familiengericht für den Alltag

Die Hackfleisch-Reis-Pfanne zeigt, wie unkompliziert ein herzhaftes und sättigendes Essen sein kann. Mit Hackfleisch, Langkornreis, Paprika, Tomaten und Erbsen entsteht aus wenigen alltäglichen Zutaten eine ausgewogene Kombination verschiedener Geschmäcker und Texturen.

Besonders praktisch sind die kurze Zubereitungszeit, die flexible Zutatenwahl und die Möglichkeit, Gemüsereste sinnvoll zu verwenden. Ob klassisch mit Rinderhackfleisch, mit zusätzlichem Gemüse oder mit einem Teil Linsen statt Fleisch: Das Grundrezept lässt sich leicht an unterschiedliche Vorlieben und Vorräte anpassen. So steht auch an einem stressigen Wochentag eine warme, hausgemachte Mahlzeit auf dem Tisch.

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